Das Weingut
Im Herzen der Grands Crus gelegen, ist es das schoenste
Weingut im Elsass.
Die Kunst des elsaessischen Weines : Seit 1574 haben sich die Dopffs, vom
Vater zum Sohne, mit Leidenschaft und Begeisterung dieser divinen Allchimie
verschrieben, die in der subtilen Verbindung von Erdboden und Rebsorte ihren
Ursprung nimmt.
Winzer mit Leib und Seele, stehen sie fuer eine anspruchsvolle Berufsethik,
welche sie dazu gefuehrt hat, unter ihrem Namen nur solche natuerliche Weine
herzustellen, die aus allerbesten, mit hoechster Sorgfalt und nach den traditionellen
Regeln erarbeiteten Trauben gewonnen werden.
Wir laden Sie dazu ein, die Fachkenntnisse und die Entschlossenheit dieser
Winzerfamilie naeher kennenzulernen, indem wir deren Geschichte – die mit der
des reizenden, mittelalterlichen Staedtchens Riquewihr eng verknuepft ist-
zurueckverfolgen.
Geschichte
Eine Leidenschaft, die sich durch elf Generationen zieht.
Als
die Weinhaendler noch 'Weinschmecker' hiessen.
Im 17. Jhr. liess sich Jean-Daniel Dopff, Sohn eines Pastors, in Riquewihr
als Baeckermeister und Wirt der Herberge „Zum Hirschen“ nieder. Sein Sohn Balthasar-Georges,
1667 in Riquewihr geboren, wurde Kuefermeister und somit der erste Dopff, dessen
Name sich mit einem Beruf der Weinbranche verbinden sollte.
Vier Dopff -Generationen folgten nun in dieser Orientierung aufeinander, bis
Jean Dopff zwei Jahhunderte spaeter den Beruf eines 'Weinschmeckers', d.h.
eines vereidigten Weinhaendlers ergriff. Sein Sohn Jean-Gustave uebernahm
seinerseits das Amt des Vaters, und strengte die Schaffung eines Familienbetriebes
an. Das Weinhaus Dopff war somit gegruendet, und seine Geschichte, eng verbunden
mit der von Riquewihr und dessen Weinbergen, sollte erst beginnen.
Gustave-Julien Dopff wurde zum Initiator der Ausdehnung des Weinguts waehrend
der ersten Haelfte des 20. Jahrhundert.
Heute sind nicht weniger als 3 Generationen mit der Leitung des Hauses betraut
: Pierre Dopff, Praesident ehrenhalber, dessen Sohn Pierre-Étienne, Praesident,
und schliesslich Etienne-Arnaud, der die Funktion des Generaldirektors innehat.
Eine Geschichte, die auch die eines kleinen
Staedtchens ist: Riquewihr.
Mit den wunderbar erhaltenen Festungsmauern, seinem wunderlichen rechteckigen «Dolder» -Turm
(1291), seiner Hohen Pforte und seinem Turm der Diebe, hat sich Riquewihr das
Flair eines mittelalterlichen Staedtchens bestens bewahrt.
Buergerhaueser aus dem 15. und 16. Jahrhundert, kunstvoll geschnitzte Tore,
mit Steinbalken gestaltete Fenster, pittoreske Zunftschilder, alte Brunnen...
machen aus diesem Ort eine der schoensten und bekanntesten Etappen an der 'Weinstrasse'.
Und dazu eine der eloquentesten, was die Zeugnisse der Winzerkunst betrifft.
Kueferwerkzeuge
aus frueheren Zeiten, altehrwuerdige Holzfaesser und riesige Weinkeltern...,
alles, was in den Hoefen und Kellern zu sehen ist, erinnert daran, dass Riquewihr
dem Weinbau schon immer viel zu verdanken hat.
Denn Riquewihr, das sich in 300 Metern Hoehe an den Fuss der Vogesenvorlaeufer
schmiegt, ist vor den Nordwinden und den aus dem Westen kommenden Niederschlaegen
gut geschuetzt.
Die besonderen Boeden, eine aussergewoehnliche Suedlage , ein Mikroklima, welches
es erlaubt, dass sogar Mandelbaeume inmitten der Reben bluehen, haben Riquewihr
schon von jeher zur Kunst der Weinherstellung praedestiniert.
Dopff und der elsaessische Weinbau
Der Einfluss von Dopff 'Au Moulin' auf die Weinbaukultur
im Elsass.
Zuallererst Winzer.
Die Dopffs wussten schon immer, ihre grundlegende Berufung zu bewahren :
die, mit Leib und Seele Winzer zu sein.
Deswegen waren sie staendig bemueht, ihren Familienbetrieb aufzuwerten, und das
Weingut zu vergroessern.
So wurde Dopff 'Au Moulin' mit mehr als 70 Hektar an ertragbringender Anbauflaeche
zum bedeutendsten Weingut im Herzen der Region der „Grands Crus“.
Seine
Weinbaugebiete ziehen sich im Wesentlichen um den Ort Riquewihr, auf den Haengen
der suedlich ausgerichteten Lagen des „Schoenenbourg“, die ausgezeichnete Riesling-Boeden
sind. Weiter hat sich sein Besitz nach Hunawihr, Mittelwihr, die Hardt von
Colmar, und bis zum Eichberg-Brand von Tuerkheim ausgedehnt.
So ist der Traum von elf Dopff-Generationen wahrgeworden : aus ihrem Haus einen
der ersten Betriebe im ganzen Elsass zu machen.
Dabei kam ihnen eine Tradition zugute, die es seit 1574 bei Androhung hoher
Strafgelder untersagt, im Anbaugebiet von Riquewihr andere als die „edlen“
Rebsorten zu kultivieren.
Die Erfinder des Crémant d'Alsace.
Auf der Suche nach neuen Inspirationen besuchte Herr Julien Dopff mit seinem
Vater die Weltaustellung von Paris in 1900, und nahm dort an einer praktischen
Demonstration der 'méthode champenoise' teil.
Damit war eine grosse Idee geboren : mit Elsaesser Weinen eine zweite Flaschengaerung
zu versuchen.
Nach einem zweijaehrige Praktikum in Epernay, wo er die “typische Handbewegung“ der
Winzer der Champagne erlernte, uebertrug Julien Dopff diese Methode, die beim
Champagner so gut gelang, auf die elsaessischen Weine.
Alle Voraussetzungen waren gegeben, ein guenstiges Klima, geeignete Boeden und
das natuerliche Prickeln des Pinot blanc, damit kam der Erfolg... und der Beginn
eines wunderbaren Abenteuers namens Crémant d'Alsace, der heute einen –wohlverdienten-
Zuspruch findet.
Pioniere des Verkaufs in der Flasche.
Julien Dopff kam in 1913 als erster auf die Idee, den Wein in einer
„Floeten“-Flasche, deren elegante Form auch heute noch die Elsaesser Flasche
von der anderer Weine unterscheidet, zu vertreiben.
Diese 'Entdeckung' war nicht einfach durchzusetzen, und so beschloss Julien
Dopff, um die Widerstaende zu entkraeften und zu beweisen, dass sich der elsaessische
Wein perfekt in Flaschen konservieren liess, einige Weinflaschen vom Elsass
nach Australien und wieder zurueck zu verschiffen.
Der Beweis wurde so eklatant erbracht, dass ihm die Jury der Ausstellung von
Strassburg die hoechste denkbare Auszeichnung verlieh : die Silbermedaille
mit dem Vermerk 'fuer einen besonders gluecklichen Erfolg“.
Dank dieser kleine Revolution konnten nun die elsaessischen Weine die Eroberung
von Paris, Frankreichs und der ganzen Welt antreten. Das Weinhaus Dopff versorgte
jetzt -was seine Exquisitaet belegt- die grossen Linienschiffe und Ozeandampfer.
In 1972 wurde die Richtigkeit der Idee Julien Dopffs offiziell durch ein Dekret
bestaetigt, welches die Flaschenabfuellung eines Elsaesser Weins in seiner
Ursprungsregion zur Vorschrift machte.
Von jeher ist die Familie Dopff fuer ihren Anspruch und ihre Unnachgiebigkeit
bekannt, wenn es darum geht, so typische und natuerliche Weine als irgend moeglich
zu produzieren.
Hierfuer eine goldene Regel : sie praesentieren unter ihrem Namen lediglich
solche Weine, die sie mit grosser Sorgfalt selbst bereitet haben, und die entweder
ihren eigenen Parzellen entstammen, oder den Trauben anderer Weinbauern, wobei
jene zuvor riguros selektioniert werden. Damit spiegeln die Weine von Dopff
'Au Moulin' in hoechstem Grade die Wahrheit und tiefgehende Persoenlichkeit
des Elsass wider.
Sieben Rebsorten werden im Weingut Dopff 'Au Moulin' in eigenem Anbau kultiviert.
Weine, fuer die die besten Jahrgaenge Erfolgsgaranten sind, und die allesamt
sehr individuelle Charakteristikenbesitzen.