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DOPFF AU MOULIN
Vins et Crémants d'Alsace
2 av Jacques Preiss
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Pioniere des Crémant d'Alsace seit 1574
DIE ARBEITEN IM WEINBERG
Die Arbeiten im Weinberg erstrecken sich, im Rythmus der vier Jahreszeiten, ueber das ganze Jahr hin.


WINTER
1) Der Rebschnitt

Diese sehr wichtige Arbeit erfolgt waehrend der Periode der vegetativen Ruhe, und bestimmt die qualitative und quantitative Produktion der Rebe.Im Elsass spricht man vom GUYOT-Schnitt der zwischen November und Maerz an einem bzw. zwei, vom Rebstock ausgetriebenen langen Hoelzern durchgefuehrt wird. Durch das Beschneiden selektioniert man das Holz, um so dem Rebstock Form und Jugend zu erhalten.

Die GUYOT-Methode

Die GUYOT-Methode

Die Triebe werden an den Eisendraehten befestigt.
Bei diesem im Winter vorzunehmenden Schnitt laesst man eine fruchtfaehige Rute (diejenige, die unmittelbar auf die folgt, welche dem Stamm am naechsten ist) bestehen, schneidet sie auf sechs bis fuenfzehn Augen zurueck, biegt sie, und bindet sie an den unteren Spanndraht : Diese wird die Trauben tragen. Der Trieb, der dem Stamm am naechsten ist, wird auf zwei Knospen gekuerzt :
Er wird die Fruechte des darauffolgenden Jahres tragen.
Diese Schnittmethode wird fuer einen geringen bis mittleren Ertrag angewendet, und entspricht dem Rebzapfenschnitt.
Doch koennen mit dem doppelten Guyot-Schnitt auch hohe Ertraege erzielt

werden; in dem Fall laesst man zwei fruchtfaehige Triebe stehen. Fermer

2) Winterliches Binden

Kaputte Pfaehle werden ersetzt und die Eisendraehte neu gespannt, dies ist das Spaliersystem. Ist der Rebstock gegipfelt, und sind die Ranken nach unten gebunden, haben die Reben ihr abschliessendes Gesicht erhalten. Dieser Vorgang muss vor Mitte April abgeschlossen sein.

3) Bodenpflege
Mit dem Austeilen des Duengers und dem Beginn der Bodenpflegearbeiten, Bestellung der Erde und Unkrautvernichtung, geht die Phase der winterlichen Arbeiten zu Ende.


FRUEHLING UND SOMMER
1) Das Pflanzen
Die Aprilsonne waermt den Boden und der Winzer bereitet seine Parzellen vor.
Die Jungpflanzen werden vorzugsweise in einen rigolierten, gut abgetrockneten Boden gesetzt. Eine Arbeitsphase, die einen sehr grossen Personal- und Materialaufwand (Pfaehle, Eisendraht… ) erfordert. Nach vier bis fuenf Jahren erbringen diese jungen Reben eine volle Ernte.

2) Das Ausschneiden und Abranken
Die ueberfluessigen Ranken werden entfernt. Die am unteren Teil des Weinstocks befindlichen, wilden Triebe entziehen diesem unnoetig Saft, was auf Kosten des Altholzes geht. Im Mai vermehren sich die jungen Triebe, was nun ein anderes wichtiges Stadium, das Austreten der Traubenbueschel, ankuendigt. Schon jetzt kann man das Potential der kommenden Lese abschaetzen.

3) Das Anspalieren und Beschneiden .
Nach der Bluete im Monat Juni muessen die Rebzeilen „sauber“sein, denn die Ranken duerfen ueber der Rebe kein Dach bilden, da dies ansonsten Schattenbildung und eine schlechte Belueftung bedeuten wuerde. Der Zeitpunkt des Beschneidens und Spalierens muss sorgfaeltig bestimmt werden, da anderenfalls die Entstehung der jungen Blaetter behindert, und der Zuckerreichtum der Trauben beeintraechtigt werden koennte.

4) Das Entlauben
Gegen Mitte September kann es sein, dass einige, die Trauben umgebenden Blätter entfernt werden muessen, um eine bessere Belueftung sowie direkte Besonnung derTraubenbueschel zu garantieren. Die Trauben koennen nun in den vollen Genuss der Sonne kommen, und bis zur Lese reifen. Damit wird die Gefahr einer Schimmelbildung verringert.

5) Die Schaedlingsbekaempfung
Es waere fuer die Rebe von Nachteil, wenn man sie waehrend der Wachstumsphase ohne Schutz liesse, insbesondere zwischen dem Zeitpunkt, wo die Traubenbueschel sichtbar werden, und der Phase des Faerbens der Traubenschale (Beginn der Reifezeit).
Die Aufmerksamkeit des Winzers wird in der Bluetezeit (Juni) und waehrend des Stadiums, wo sich der Traubenbueschel schliesst, eine ganz besondere sein. Er richtet jetzt seinen Zerstaeuber, um ihn gegen die sog. cryptogamischen Krankheiten einzusetzen, gegen falschen Mehltau, Oidium, Grauschimmel, aber auch gegen die Insektenplage : Der Traubenwurm richtet erheblichen Schaden an. Jegliche Schaedlingsbehandlung wird mindestens acht Wochen vor der Weinlese eingestellt.

HERBST

Die Weinlese
Der Lese voraus geht eine Reifeperiode von 40 bis 50 Tagen. Die im September und Oktober herrschenden Temperaturen spielen dabei eine ausschlaggebende Rolle.
Die Traubenbeere wird nun elastisch und nimmt ihre Farbe an. Der Zuckergehalt nimmt rasch zu, die Traube verliert an Saeure. Der Winzer beobachtet diesen Reifezyklussehr aufmerksam. Seit 1971 legt ein regionaler Ausschuss von Fachleuten den offiziellen Lesestart, und die je nach Rebsorten unterschiedlichen Zeitpunkte fest. Bottiche, Tragekoerbe, Eimer, Traubenscheren, Traktoren, Anhaenger, Keltern, alles Geraet wird noch einmal kontrolliert.

Die Leseteams schwaermen in den Weinberg aus. Was den Schaumwein « Crémant d'Alsace » betrifft, so findet die Lese im allgemeinen gegen Mitte September statt, zu einem Zeitpunkt, wo die Trauben den zur Erarbeitung dieses Produkts erforderlichen Saueregehalt besitzen.

Fuer die Weine der Bezeichnung « AOC Alsace » ist der Oktober der ideale Erntezeitpunkt. Und vielleicht wird ein schoener Herbst das Einbringen von Spaetlese- und Trockenbeerenauslesen im November und Dezember erlauben.

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